Musik, Recht und mehr!

Plagiat oder Doppelschöpfung? Urheberrecht live erleben in der Staatsbibliothek zu Berlin

Endlich gibt es wieder einmal einen Grund die ehrwürdigen Hallen der Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden zu betreten! Nein, es geht nicht um die alten und neuen Schinken, die dort lagern, sondern dort kann man, wenn man denn den... Weiterlesen

Gurlitt und Gurlitt – Eine interessante Belanglosigkeit zum Münchner Kunstfund

Gerade wird bekannt, daß ein Münchner Senior eine unglaubliche Sammlung von Kunstschätzen in einer Münchner Wohnung gehortet hat. Ein Großteil der Bilder (vielleicht sogar alle?) sollen aus dem „Nachlaß“ seines Vaters Hildebrand Gurlitt stammen, der sie wiederum auf vermutlich dubiosen Wegen im Dritten Reich in die Hände bekommen hatte. Es wird gemunkelt, es handele sich dabei um Bestände aus als sogenannte „entartete Kunst“ konfiszierten Beständen, die Hildebrand Gurlitt im Auftrag der nationalsozialistischen Führung verwalten und verwerten, also zu Geld machen, sollte. Möglicherweise hat er dabei auch „ein wenig“ in die eigene Tasche gewirtschaftet und das eine oder andere Gemälde doch lieber selbst behalten.

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Zur aktuellen Debatte um die Reihenfolge der Rechteeinbringung in die VG WORT

Nun ist es passiert. Nach einigen Terminverschiebungen, hat auch das OLG-München die Verteilungspraxis der VG WORT einer gerichtlichen Überprüfung unterzogen und – wie die Vorinstanz – für rechtlich so nicht haltbar befunden. Das Urteil ist weitreichend. Kern aller Probleme ist die Rechteeinräumung und die Frage: Wer (Verlag oder der Autor) hat wann (vor oder nach Abschluß des Wahrnehmungsvertrags des Autors mit der VG WORT) seine Rechte in die VG WORT eingebracht?

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Aktuelle Entwicklungen zum Begriff der öffentlichen Wiedergabe im Urheberrecht

Es ist leider so, daß Gesetze — und vor allem ihre richterliche Auslegung — nicht immer allgemeinverständlich sind. So wird wohl nicht jeder der Argumentation des EuGH folgen wollen, daß ein Hotelier, der Fernseher oder Radios in seinen Hotelzimmern aufstellt, zu denen er ein Sendesignal übermittelt, sich von den Rechteinhabern eine öffentliche Wiedergabe genehmigen lassen muß…

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Schutzfristverlängerungen durch EU-Richtlinie

Vor kurzem ist mit einer EU-Richtlinie zum Urheberrecht eine Schutzfristverlängerung der Rechte der Tonträgerhersteller und ausübenden Künstler beschlossen worden. Ob die von der EU angeführten Argumente für eine solche Schutzfristverlängerung richtig sind, ist eine Sache, ob mit der Anhebung der Schutzdauer für Aufnahmen nicht lediglich den Bedingungen der heutigen Pop-Musik Rechnung getragen wird, eine andere…

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VG Musikedition: Einigung in Bayern

In Bayern hat sich die VG Musikedition mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Freistaat Bayern geeinigt: Jährlich werden 290 000 € als pauschale Vergütung für das Notenkopieren in Kindergärten fällig. Damit soll Rechtssicherheit hergestellt werden. Durch eine repräsentative Erhebung... Weiterlesen

Zeitverschwendung? Die gemeinsame Erklärung der Deutschen Content Allianz

Wie man es auch dreht und wendet: Es lohnt sich in der Regel nicht, Positionspapiere von Lobbygruppen zu lesen. Keine Ausnahme bildet die gemeinsame Erklärung der neu gegründeten Deutschen Content Allianz…

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Udo Jürgens und ein Textfragment

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wofür geistiges Eigentum beansprucht wird. Und wenn schon nicht die Gerichte bemüht werden, so wird doch gelegentlich von einer Höflichkeitspflicht gesprochen, einen vermeintlichen Urheber zu nennen….

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...und er versucht es wieder!

Nachdem der einzige deutsche Sieger des Komponistenwettbewerbs „Eurovision Song Contest“ bislang Ralph Siegel heißt, versucht ein TV-Moderator und Komponist, es ihm gleichzutun…

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Die VG Musikedition und die Kindergärten

Die VG Musikedition hat sich zu der Praxis geäußert, von Kindergärten Lizenzgebühren für das Kopieren von Noten zu verlangen. Rechtsgrundlage ist der §53 Abs.4 UrhG, demnach die „Vervielfältigung graphischer Aufzeichnungen von Werken der Musik […] soweit sie nicht durch Abschreiben vorgenommen wird, stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig“ ist…

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